Josef Albers’ interactions
400 Bilder aus seiner Grundlehre an der HfG Ulm, 1953-55.
Unterstützen Sie das Buchprojekt von René Spitz bei Kickstarter.

 
Josef Albers’ interactions
400 Bilder aus seiner Grundlehre an der HfG Ulm, 1953-55
 
Josef Albers zählt zu den wichtigsten Gestaltern des 20. Jahrhunderts. Er hat die Künstler, Designer und Architekten der Moderne das Sehen gelehrt, vom Bauhaus in den 1920er Jahren übers Black Mountain College in den 1930er und 40er Jahren bis Yale in den 1950er Jahren. In den letzten Jahren wurden das Werk und die Bedeutung von Josef Albers und seine Frau Anni Albers international mit herausragenden Ausstellungen und Publikationen gewürdigt. Dabei wird schon längst nicht mehr der Künstler Albers vom Lehrer Albers getrennt.
 
René Spitz will nun mit einem Buch-Projekt eine Lücke schließen. Es liegen bereits differenzierte Darstellung der Grundlehre von Albers vor. Allerdings sind in der Literatur nur knapp 30 Fotos veröffentlicht, die Albers in seinem unmittelbaren Austausch in der Lehre zeigen: Die pädagogische »interaction of persons« als Entsprechung zur gestalterischen »interaction of color«. 
 
Im Buch »Josef Albers' interactions« werden 400 Fotos veröffentlicht, die Albers im Unterricht in der Ulmer Hochschule für Gestaltung zeigen. Die HfG war damals gerade erst gegründet worden von Otl Aicher, Inge Aicher-Scholl und Max Bill. Albers hat an der HfG Ulm zweimal seinen Grundkurs gelehrt, 1953/54 und 1955. 
 
Bis auf wenige Ausnahmen sind diese Aufnahmen bislang noch nicht gedruckt worden. Sie stammen vom Schweizer Hans G. Conrad, dem ersten Studenten an der HfG. Max Bill kannte ihn aus Zürich und hatte ihn dazu eingeladen, am Aufbau der HfG mitzuwirken. Conrad ging nach seinem HfG-Studium zu Braun als Leiter der Messegestaltung und Mitarbeiter im Stab Fritz Eichlers. Anschließend beauftragte er als weltweiter Werbeleiter der Lufthansa Otl Aicher mit der Entwicklung des legendären Erscheinungsbildes. Conrad war auch Mitglied des Gestaltungsbeirats für die Olympischen Spiele in München 1972. Von 1970 bis 1989 war Conrad Mitglied der Chefredaktion des Wirtschaftsmagazins Capital – in einer einmaligen Position, als Chefredakteur für den visuellen Ausdruck, gleichberechtigt neben dem Chefredakteur für den verbalen Ausdruck.
 
Das Buch ist ein Kickstarter-Projekt. Es wird nur verwirklicht, wenn bis zum 11. Juli genügend Vorbestellungen auf der Projektseite eingehen: https://t1p.de/albers
13. Juni 2019